Unsere Ausgangssituation

  • Zwischen 1980 und 2008 hat sich die Zahl der Fettleibigen in Europa fast verdoppelt. 2008 waren noch 50% der Männer und Frauen übergewichtig und ca. 20% fettleibig.
  • Aktuellen Schätzungen zufolge betrifft Übergewicht inzwischen bis zu 70% und Verfettung bis zu 30% der Erwachsenen in der EU.
  • In Europa ist bereits eines von drei Kindern übergewichtig oder fettleibig.
  • Fettleibigkeit ist bei Kindern besonders stark mit Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen, Typ-2- Diabetes, orthopädischen Problemen, psychischen Störungen, schlechten Leistungen in der Schule und einem geringeren Selbstwertgefühl verbunden.

Quelle: WHO 2015

Wir haben immer mehr und bessere Ärzte.
Wir haben immer mehr und bessere Medikamente.
Und wir haben immer mehr kranke Menschen.

Woher kommt diese Entwicklung?

Der sprunghafte Anstieg ernährungsbedingter Krankheiten und der daraus folgenden Symptome trägt maßgeblich zu dieser Tendenz bei. Doch nicht nur eine Überversorgung mit energiereichen Nährstoffen, sondern auch eine einseitige oder mangelhafte Zufuhr von Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente,…) kann zu schwerwiegenden körperlichen und geistigen Folgeerscheinungen führen. Zudem sind wir in gestiegenem Ausmaß durch Umweltfaktoren, Stress und Giftstoffe zusätzlich belastet.

Ernährungsbedingte Krankheiten inmitten von globalen, regionalen und nationalen Trends für 240 Todesursachen im Global Burden of Disease (GBD) 2014

Weltweit ist die Lebenserwartung weiter angestiegen. [Dennoch] bleibt es offensichtlich, dass zunehmend Krankheiten zu[m] Tode führen, die mittelbar auch mit veränderten Ernährungsgewohnheiten im Zusammenhang stehen. Dazu zählen insbesondere die koronare Herzkrankheit, Hirngefäßerkrankungen, Diabetes, Tumore[] der Leber, des Rektums und der Lunge sowie vor allem chronische Nierenerkrankungen. Mangelernährung infolge von Defiziten an Eiweiß ist im Ranking auf Platz 18 von [den] 50 wichtigsten Todesursachen explizit genannt.

Verschiebungen in den Mortalitätsstatistiken weisen darauf hin, dass die Last der ernährungsbedingten Krankheiten zunehmend schwerer wiegt. Ernährungsgewohnheiten zählen neben und in Verbindung mit Umweltfaktoren zu den maßgeblich beeinflussbaren Faktoren für ein langes Leben in Gesundheit.

Reibungslose Abläufe im Körper können nur durch eine optimale Versorgung mit Energieträgern und Vitalstoffen gewährleistet werden. Unterversorgung oder Störung der unterschiedlichen Kreisläufe können direkt zu Symptomen und Folgeerkrankungen führen. Ernährungsbedingte Krankheiten

Ursachen für Störungen im Körper

Übergewicht ist nur eines der offensichtlicheren Anzeichen von Fehlernährung. Selbst bei sehr schlanken Menschen kann der Stoffwechsel massiv beeinträchtigt sein. Auch Umweltfaktoren können dabei eine Rolle spielen. Umwelteinflüsse

Unser Körper besteht aus ca. 70 Billionen Zellen. In den Zellen befinden sich „Kraftwerke“ (Mitochondrien), mit denen wir unsere Energie produzieren.
Monokulturen, Umweltgifte, überzüchtete Rassen, chemisch prozessierte Grundstoffe, genetisch optimierte Sorten, bedenkliche Futtermittel u.v.m. können heute indirekt die Versorgung der Zellen angreifen.

Durch einseitige Versorgung ist es möglich, dass die Regelkreisläufe des Körpers gestört werden. So kann sich z.B. eine bei uns übliche kohlenhydratreiche Ernährung neben anderen Faktoren sehr ungünstig auf den Insulinstoffwechseln auswirken. Wissenschaftliche Grundlagen

Gestörter Zuckerstoffwechsel: Das Insulin kann den Zugang zur Zelle nicht öffnen. Dadurch gelangt nur wenig Brennstoff in die Zelle.
Normaler Zuckerstoffwechsel: Das Insulin öffnet an den Rezeptoren die Zellzugänge. Viel Zucker und somit Energie gelangen in die Zelle.

Die körperlichen Abläufe sind sehr eng mit einander verbunden bzw. bauen aufeinander auf. Einzelne Fehlfunktionen wirken sich daher oft unmittelbar auf ganze Systeme aus. So beeinflusst der Cholesterinwert etwa durch die Steroidhormonkaskade das gesamte Hormonsystem:

Eine natürliche, ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil können sich durch diese Zusammenhänge sehr positiv auf den gesamten Hormonhaushalt auswirken.

Dies sind nur wenige Beispiele aus einer Vielzahl von komplizierten biochemischen Vorgängen im Körper, die durch unsere Ernährung stark beeinflusst werden können. Wissenschaftliche Grundlagen

Wie kann ernährungsbedingten Störungen vorgebeugt werden?

Schon an der Komplexität der verschachtelten Abläufe ist zu erkennen, dass ein isoliertes Betrachten der Symptome keinen Sinn macht. Deshalb war schon bei dem cellRESET zu Grunde liegenden und für die Raumfahrt entwickelten Ernährungsprogramm Bericht Prof. Stenseth das primäre Ziel, die Selbstregulierung des Körpers zu optimieren. Auf diesem Weg sollen die Astronauten langfristig und ohne direkte medizinische Betreuung gesund erhalten werden. cellRESET verfolgt den ganzheitlichen Ansatz der körperlichen Balance konsequent weiter.

Kernpunkte bilden dabei:

  • der Energiestoffwechsel (insbesondere der insulinabhängige Stoffwechsel)
  • der Cholesterinspiegel
  • das Immunsystem (die Förderung einer gesunden Darmflora)
  • der Wasserhaushalt
  • die Ausscheidung von Abfallprodukten

Darum stehen im Fokus von cellRESET:

  • Die Eliminierung von Zuckersucht (Kohlenhydratabhängigkeit) und Insulinresistenz,
  • eine Salzreduktion,
  • die ausgeglichene Aufnahme von Fettsäuren und
  • die optimale Versorgung mit Protein, Vitalstoffen und Wasser. Wissenswertes über Vitalstoffe

Man kann sich den Körper auch wie einen Filter vorstellen: Er lässt Kraftstoffe ins System und scheidet Reststoffe aus. Dazu müssen diese Reststoffe jedoch auch effektiv entsorgt und der Filter regelmäßig gereinigt werden. Daher stellt sich die Frage:

Äußerlich reinigen wir unseren Körper meist täglich, aber wie reinigen wir unseren Körper innerlich?

Eine detaillierte und praxisgerechte Anleitung, wie diese Ziele individuell erreicht werden können, steht im internen Bereich der cellRESET Community-Plattform zum Download bereit. Dort beantworten unsere Experten und viele erfolgreiche Anwender gerne alle persönlichen Fragen. Gastzugang anfordern

Nehmen wir körperliche Störungen immer als solche wahr?

Eine ungünstige Versorgung des Körpers muss sich nicht immer sofort durch krankhafte Symptome äußern.

Wie schnell, hoch und gesund eine Pflanze wächst, hängt sehr stark von Ihrer Versorgung ab.

Sehen wir uns einmal eine Pflanze an: Man findet junges Grün manchmal an den abwegigsten und unwirtlichsten Stellen. Wächst jedoch die gleiche Pflanze an einem besonders artgerechten Ort, kann sie durch eine optimale Versorgung mit Sonne, Wasser und Nährstoffen ihr volles Potenzial entfalten. Sie wird auf diese Weise groß, kräftig, widerstandsfähig, blüht wunderschön und trägt Frucht.

Übertragen auf den Menschen: Man muss nicht immer gleich verkümmern und eingehen, aber könnte oft mit einer verbesserten Versorgung regelrecht „aufblühen“. cellRESET möchte genau dazu die Voraussetzungen schaffen und damit die Gesundheit sowie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit fördern.

Wie ist das cellRESET-Metabolism Programm aufgebaut?

In den ersten Phasen wird der Körper entgiftet und seine natürlichen Abläufe gefördert. So kann er es auch ganz einfach ausgleichen wenn wir mal über die Stränge schlagen.

Das Programm unterteilt sich in drei Phasen:

Reinigungs(Detox-)/Aktivierungsphase:
In den ersten 28 Tagen sollten die praktischen Ernährungsempfehlungen möglichst genau eingehalten werden, da während dieser Zeit die optimale Selbstregulierung wieder hergestellt werden soll.

Stabilisierungs-/Programmierungsphase:
Um langfristigen Erfolg zu gewährleisten ist das Ziel in den darauf folgenden drei Monaten, den Körper an den ausgeglichenen Zustand zu „gewöhnen“ und dabei die Ernährungsempfehlungen flexibel in die gewohnte Küche einzubinden. Dabei soll automatisch auch ein natürliches Gefühl für Lebensmittel und Inhaltsstoffe eingeübt werden.

Natürliche Balance/Lifestylephase:
Nach vier Monaten ist der Prozess abgeschlossen und eine nachhaltig gesunde Ernährung sollte zur Gewohnheit geworden sein. Eine Wiederholung der ersten Phase ist jederzeit möglich (speziell wenn es um Gewichtsreduktion geht) und wird alle 1 bis 2 Jahre empfohlen.

Eine detaillierte Beschreibung, wie die Phasen aufgebaut sind, ist in der Anleitung enthalten, die innerhalb der cellRESET Community-Plattform für Mitglieder zu Verfügung steht. Gastzugang anfordern

Die Ernährungspyramide

"Die Grundlage für Gesundheit und Leistungsfähigkeit bilden: Gesundes Essen, Wasser, Sonnne, Bewegung, frische Luft und ausreichend Erholung."

Die cellRESET „feelgood Pyramide“ bildet die Grundlage für einen ausgewogenen, gesunden Lebensstil ab. Je höher ein empfohlenes Lebensmittel steht, umso geringer sollte der Anteil an der Ernährung ausfallen. Die Abbildung dient ab der zweiten Phase zur Orientierung, ist nicht vollständig und kann flexibel angewendet werden.

Die Unterschiede zu einer klassischen Diät

Das für die meisten Menschen offensichtlichste Merkmal ist der regelmäßig von unseren Anwendern berichtete Gewichtsverlust. Daher ist dieser, neben den anderen gesundheitlichen Aspekten, oft der erste Zugang zum cellRESET Programm.

Bei einer Unterversorgung durch eine Diät werden zahlreiche Körperfunktionen abgesenkt. Dadurch werden gelöste Toxine besonders langsam entsorgt.

Ein reibungslos arbeitender Körper kann mehr Leistung zur Verfügung stellen und verbraucht damit automatisch mehr Energieträger. Durch die Reduktion von Kohlenhydraten und die ausreichende Versorgung mit Eiweiß(Amino)- und Fettsäuren greift der Körper dazu automatisch auf die Fettreserven zurück. Eine optimale Versorgung mit Vitalstoffen und Wasser fördert nicht nur die Energieproduktion, sondern stellt auch den Abtransport der anfallenden Abfallstoffe sicher. Der Körper kann so auf vollem Niveau weiterarbeiten und einen Jo-Jo-Effekt verhindern.